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| Samstag, 31. März 2012, 16:30 - 18:10 Fußball - KMS: Gschwandt : Frankenburg |
| Samstag, 07. April 2012, 16:30 - 18:10 Fußball - KMS: Steinerkirchen : Gschwandt |
Bis zur 90. Minute begegneten sich der Titelfavorit Bad Goisern und die Gäste aus Gschwandt auf Augenhöhe – ja die Union-Kicker hatten sogar die besseren Möglichkeiten, dieses Salzkammergut- Derby frühzeitig zu entscheiden.
In der letzten Minute machte Schiedsrichter Altmanninger den Goiserern ein Freistoßgeschenk am Sechzehnereck – eine idealere Position für Ismir Jamakovic hätte es nicht gegeben können. Und der bis dahin kaum in Erscheinung getretene „10er“ der Scherpink-Elf nützte die Chance eiskalt – Jo Wallner war mit den Fingern noch dran, konnte den Ball aber nur noch an die Innenlatte lenken – das war der glückliche 1:0 Sieg für die Gastgeber!
Taktische Disziplin ließ Goisern nie ins Spiel kommen
Nach einem 20minütigem Abtasten setzt Gschwandt die ersten Akzente. „Kroni“ geht links außen durch – sein prächtiger Schuss streift jedoch am langen Kreuzeck vorbei. „Pats“ Ahamer legt nach – er überläuft seinen Gegenspieler problemlos und nagelt an die rechte Außenstange (26.)! Die Taktik von Union-Trainer Manfred Waldl (3er-Abwehr-Kette und gut gestaffeltes 6er-Mittelfeld) wird diszipliniert umgesetzt – so haben die Gschwandtner das Spiel fast immer unter Kontrolle. Die Hausherren agieren die gesamte erste Hälfte sehr vorsichtig und kommen meist nur durch Standards vors Tor von Jo Wallner. Der erkrankte Goalgetter Thomas Stadler fehlt dem Tabellenführer an allen Ecken und Enden.
In der 45. Minute die dritte Top-Chance für Gschwandt: „Pats“ ballert aus 25 Metern aufs Tor, Keeper Unterberger rutscht die Kugel unterm Körper durch und kollert gerade noch neben der rechten Stange ins Torout!
Ausgeglichen bis zum Schluss
In Hälfte zwei gings von Beginn an flotter zur Sache. Die Hausherren agierten wesentlich aktiver, scheiterten aber letztendlich immer wieder am geschickten Defensivkonzept des Gästeteams. Gschwandt stand gut und kämpfte beherzt - so verflachte der Schwung des Scherpink-Teams zusehends. Ab der 60. Minute wurden Ecklbauer & Co stärker, immer wieder war es „Pats“ Ahamer der die Gosierer Verteidiger schlecht aussehen ließ. In der 70. Minute wird er vom eingewechselten Adiz ideal bedient, aber wiederum knallt er das Leder neben die Stange.
So kam es wie es kommen musste – eine Einzelleistung von „Kieninger- Legionär“ Jamakovich brachte in der 90. Minute die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber. Gschwandt machte alles richtig, Trainer und Mannschaften zeigten sich als hoch motiviertes Team, das dem Titelfavorit absolut ebenbürtig war! Aber: Das Glück war auf der Seite von Bad Goisern - und: manchmal setzt sich im Fußball doch Geld gegen Herz durch!
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