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Erneuter Testspielsieg

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Kadervorstellung Teil 1: Die Torhüter

Joachim WALLNER  Die Position des Torwartes wird bei der Union Gschwandt schon seit gefühlten...

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Home Fußball Kampfmannschaft Spielbericht 5. Runde: Heimsieg gegen Titelanwärter

Union Gschwandt – WSC Hertha Wels 3:1 (2:1)

"Ein Erfolg gegen die Hertha und die Gschwandtner Fußballwelt ist wieder in Ordnung.", schien das Credo der Gschwandtner Fußballer vor diesem Spiel zu sein. Vor allem war man sich dessen bewusst, dass die maximale Punktzahl aus dieser Partie eine Steigerung in der Tabelle um gleich drei Positionen, von Platz 7 auf Platz 4, bringen würde und obendrein mehr als eine Wiedergutmachung zur "Schlappe von Kallham" wäre.
Torabschluss

Beim Match gegen den Mitfavoriten auf den Titel, fehlten Benedikt Leitinger und Patrick Ahamer (beide verletzt) sowie Langzeitausfall Andreas Lahninger. Michael Pamminger und Gerald Reischenböck nahmen zunächst auf der Ersatzbank Platz. Erstmals von Beginn an in dieser Saison spielte Fredi Beiskammer in der Verteidung, im Sturm wurde David Wimmer von Anfang an aufgeboten, sowie Andreas Gillesberger im Mittelfeld und Philipp Danner im Abwehrzentrum.

Doch das Match begann nach 5. Minuten praktisch mit einem Rückstand. Elvis Ramakic holte für WSC Hertha Wels einen Elfmeter heraus. Fredi Beiskammer sah in dieser undurchsichtigen Situation Gelb wegen des Foulspiels. Hertha-Goalgetter Nadarevic verwandelte den Penalty staubtrocken. Die Witterung im Verlauf der ersten Halbzeit war alles andere als staubtrocken. Böiger Wind, Regen wie aus Eimern und kühle Temperaturen, verlangten sowohl Spielern als auch den 200 Zuschauern alles ab. Doch am wenigsten ließ sich dabei die Mannschaft von Coach Manfred Waldl beirren, die sich vor allem defensiv immer mehr festigte und aus dieser Sicherheit heraus immer mehr den Weg nach vorne suchte.

In der 35. Minute dann die Belohnung. Christoph Kronberger zog unwiderstehlich in den Gäste-Strafraum, spielte einen Stanglpass zu David Wimmer, der sich mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1 bedankte. Kaum war der Jubel in der Wallweg-Arena über den Ausgleich verhallt, durfte man 70 Sekunden später bereits wieder jubeln. Anel Sarhatlic nützte den nassen Rasen und zog mit einem flachen Schuss aus gut 19 Metern zur 2:1 Führung ab. Dies war dann auch der Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt besserte sich allmählich die Witterung. WSC Hertha Wels drückte richtig auf die Tube um zurück ins Spiel zu finden. Doch man biss sich spätestens an der Gschwandtner Verteidigung die Zähne aus. Aus diesem Drang nach Vorne der Hertharaner bildeten sich permanente Konterchancen für die UNIS-Elf. Aus einer dieser Chancen hätte schon früher die Entscheidung fallen können. Doch so blieb es bis zum Schluss ein wahrer Fußball-Thriller. Mit packenden Strafraumszenen auf beiden Seiten, Kampf, Schweiß und absoluter Spannung. Die Erlösung folgte in der 94. Minute (Schiedsrichter Wegerer zeigte 5 Minuten Nachspielzeit an!), als Anel Sarhatlic allein auf das Welser Tor zulief und Torhüter Gräff elegant zum 3:1 überlupfte.

Anschließend folgte der Schlusspfiff und die kleine Sensation war somit perfekt. Die Union UNIS Gschwandt zeigt die bislang wohl beste Saisonleistung, noch dazu gegen einen Co-Favoriten auf den Titel. Es gilt nun diesen positiven Trend auswärts gegen Lambach zu bestätigen. Auch wenn die Lambacher erst in der abgelaufenen Runde ihren ersten Sieg gegen Neukirchen/Vöckla feiern konnten und bislang noch den Leistungen aus den letzten Jahren hinterher laufen ist absolute Vorsicht geboten. Doch mit zahlreichen Gschwandtner Anhängern am Lambacher Sportplatz kann die Leistung gegen Hertha bestimmt bestätigt werden und somit bewiesen werden, dass es alles andere als eine Eintagsfliege war.

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