Union Gschwandt – ASKÖ Gosau 3:1 (1:1)
Nicht ganz so stürmisch wie das Wetter sich an diesem Samstagnachmittag zeigte, verlief das letzte Meisterschaftsspiel zwischen Gschwandt und Askö Gosau. Gschwandt dominierte den Abschlusskick, aber der Fixabsteiger hielt brav mit und hatte durchaus seine Chancen. Nachdem die Gosinger in der 10. Minute eine dieser guten Möglichkeiten nur mit einem Stangentreffer abschlossen, ging Gschwandt nach der schönsten Aktion des ganzen Spieles durch einen Kopfballtreffer von „Mundl“ Györi mit 1:0 in Führung!
Nach Unwetter-Pause machte Gschwandt alles klar!
Danach ließ „Pats“ Ahammer nach einer Idealvorlage von Christoph Kronberger eine weitere Großchance (23.) ungenützt. Besser machte es dann kurz vor Seitenwechsel Andreas Wimmer auf Seiten der Gäste – er erzielte den Ausgleich, nachdem er zuvor unsere junge Abwehr ziemlich alt ausschauen ließ (42.).
Nach der Pause kam der große Sturm und Schiedsrichter Balatinac musste die Partie für eine gute Viertelstunde unterbrechen. In der 60. Minute traf Patakfalvi nach einer abgelenkten Schussflanke zum verdienten Führungstreffer und „Mundl“ machte in seinem vermutlich letzten Spiel für Gschwandt den Sieg in der 71. Minute nach einem Eckball perfekt.
Top-Saison für Gschwandtner Eigenbau-Truppe !
Gschwandt belegte damit Rang fünf in der Schlusstabelle und beendete die 18. Saison in der Bezirksliga Süd überaus zufrieden stellend. Immerhin konnten wir so renommierte und vor allem mit hochkarätigen (und teuren) Spielern besetzte Teams wie Bad Goisern, Regau und Thalheim klar distanzieren. Besonders erfreulich ist, dass wir wiederum – und noch wesentlich klarer als im Vorjahr – die E-24-Wertung der Eigenbauspieler gewonnen haben. In der Regel standen 6, manchmal auch mehr Eigenbauspieler unter 24 Jahren in der Startaufstellung. Dies bedeutet auch, dass wir eine der jüngsten, wenn nicht überhaupt die jüngste Mannschaft in diesem wirklich qualifizierten Bewerb haben. Auch heuer haben wieder zwei Youngsters, nämlich Andy Gillesberger und Mathias Waldl erstmals Kampfmannschaftsluft schnuppern dürfen.
Trainerwechsel tat dem Erfolg keinen Abbruch
Die gute Saisonbilanz basiert wesentlich auf einer sehr starken Herbstrunde – unter dem damals neuen Trainer Christian Wagner wurde 7 Siege, 3 Remis und 3 Niederlagen und damit 24 Punkte sowie der 4. Tabellenplatz erreicht. Dieses Niveau konnte im Frühjahr nicht mehr ganz gehalten werden und wir mussten uns mit 19 Punkten (= 5 Siege, 4 Remis, 4 Niederlagen) zufrieden geben. Dies lag auch daran, dass die ungarischen Legionäre vorerst völlig außer Tritt waren, wobei Balu Patakfalvi nach geraumer Zeit wieder zur Normalform zurückfand, „Mundl“ Györi allerdings weitgehend enttäuschend blieb. Nachdem Coach Christian Wagner nach dem Trachtenderby gegen Altmünster aus beruflichen Gründen seine Funktion zurücklegte, übernahmen die Gschwandter Urgesteine Hannes Spindler und Christian Auer die sportliche Leitung. Mit großem Engagement brachten sie neuen Schwung und sorgten so damit, dass die Mannschaft unter Kapitän Roland Ecklbauer noch ein wirklich gutes und absolut zufrieden stellendes Meisterschaftsfinish spielten.
Roland in „Frühpension“ verabschiedet
Unmittelbar nach Spielende gegen Gosau wurde Kapitän Roland Ecklbauer von Vereinspräsident Johann Bergthaller, Union-Obmann Joe Pamminger, Sektionsleiter Christian Leitinger sowie von seinen Mitspielern, Funktionären und Fans würdig verabschiedet. Roland war fast 9 Jahre für Gschwandt in der Bezirksliga aktiv, davon die letzten Jahre als vorbildlicher Kapitän. Insgesamt absolvierte er 129 Meisterschaftsspiele für die Union und erzielte dabei 14 Tore. Begonnen hat er im Frühjahr 1999, damals hatte er maßgeblichen Anteil, dass Gschwandt nicht absteigen musste. Seit 2002/03 ist er ununterbrochen im Gschwandtner Dress aufgelaufen. Insgesamt hat er es auf 14 Jahre in verschiedenen Kampfmannschaften gebracht. Als kleines Dankeschön erhielt Roland, der am 14. Juni seinen 37. Geburtstag feierte, eine Tagesschifahrt mit Schiweltmeister Hannes Trinkl sowie zwei Erinnerungsfotos überreicht. Lieber Roland, herzlichen Dank für deinen großen Einsatz für unsere Union-Familie und dir und deiner Familie alles erdenklich Gute für deinen weiteren Lebensweg!
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