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Spielbericht 22. Runde: Gschwandt bestätigt Platz 4! Drucken
Montag, 17. Mai 2010

Union Gschwandt – Union Thalheim 1:0 (1:0)

Der Fluch ist gebannt: Nach sieben sieglosen Spielen gegen die Union-Kollegen aus Thalheim drehten unsere Burschen den Spieß und besiegten die Gäste knapp, aber durchaus verdient mit 1:0. Nach einer flotten ersten Hälfte, bei der viele Torszenen gab und Gschwandt dominierte, brachte Schiedsrichter Hofinger mit drei roten Karten innerhalb kürzester Zeit nochmals Brisanz in das Bezirksligamatch. Die Unterzahl der Thalheimer konnte Gschwandt aber leider nicht nützen, sondern hatte in den Schlussminuten zu kämpfen, den Heimsieg über die Zeit zu bringen.

Flotter Beginn
Unsere Union-Elf begann nahezu mit derselben personellen Besetzung wie beim Nachtragspiel gegen Zipf, lediglich Tobias Wiesinger kehrte ins Tor zurück. Nicht dabei waren die verletzten Ecklbauer und Wallner, sowie Christoph Kronberger der krankheitsbedingt nicht spielen konnte.
Gschwandt startete energisch und ging sofort mit viel Engagement in die Partie gegen den vermeintlichen Angstgegner. Gleich zu Beginn vergab Solostürmer Rajmund Györi nach idealem Zuspiel von Andy Lahninger eine Topchance. Fast im Gegenzug aber die erste gefährliche Möglichkeit für die Gäste. Nach einem Steilpass läuft Dornetzhuber alleine auf Wiesinger zu, umkurvt diesen, doch Philipp Danner klärt vor der Linie. Dann die 16. Spielminute, Gschwandts bester Angriff im gesamten Match: Über Reischenböck und Lahninger kommt der Ball zu Luki Huemer, dieser verlagert das Spiel auf Philipp Ahamer, toller Antritt und perfekter Steilpass auf den rechts aufziehenden Fredi Beisskammer, doch eine hervorragende Parade des Thalheimer Schlussmannes Oss verhindert die Führung der Unionelf.

Gschwandt erzwingt Führung
In den letzen 15 Minuten der ersten Hälfte dominierte Gschwandt fast nach Belieben, Thalheim völlig weggetreten. Patakfalvi (Weitschuss, Seitfallzieher) und Györi (Schuss aus 14 Meter, Kopfball) vergaben gute Einschussmöglichkeiten, die allesamt vom überragenden Michael Oos pariert wurden. In der 44. Spielminute war es aber soweit: Nach einem Corner kam der Ball über Umwege zu Andi Lahninger, der sich aus 16 Meter ein Herz nahm und mit einem platzierten Schuss genau ins linke untere Eck traf – verdiente 1:0-Führung für die Hausherrn.

Doppelrot – Thalheim schwächt sich selbst!
Nach der Halbzeit schaltete Gschwandt einen Gang zurück und war bemüht das Spiel zu kontrollieren. In der 57. Minute schwächten sich, die bis dahin harmlosen Thalheimer auch noch selbst. Nach einem harten Foul an Fredi Beisskammer, zeigte Schiedsrichter Hofinger Thalheims Mitterhummer „Gelb“; sein Mitspieler Weinberger war mit dieser Verwarnung offensichtlich nicht einverstanden und teilte dies dem Schiri beim Vorbeigehen mit – „Rot“ war die spontane Folge. Damit noch nicht genug: Gästestürmer Stefan Schwarzlmüller rastete verbal völlig aus – erneut zückte der Referee „Rot“!
Wer sich jetzt auf ein Torfestival freute, lag leider völlig falsch. Gschwandt spielte in dieser Phase zu lauwarm, ohne energische Vorstöße, sodass sich kaum Möglichkeiten ergaben. Man merkte der Mannschaft zunehmend die Belastungen der letzten schweren Spiele an. Immerhin wurde die Partie in weiterer Folge aber recht souverän kontrolliert.

Unmotivierter Ausraster bringt „Rot“ für Patrick Ahamer
In der 75. Minute wurde es dann nochmals hektisch. „Pats“ Ahamer verliert die Kugel, läuft seinem Gegenspieler nach und foult ihn von hinten – Schiri Hofinger zückt zum dritten Mal in diesem Match die rote Karte. Auch hier kann man dem Unparteiischen keinen Vorwurf machen. Nun heißt es also zehn gegen neun. Thalheim drückte nun vehement auf den Ausgleich. Jedoch bis auf ein Freistoßtor, welches wegen Foulspiel an Tormann Wiesinger nicht gegeben wurde, und einer riesigen Konterchance für „Mundl“ Györi, der diese leider wieder ungenützt ließ, passierte nichts mehr. Gschwandt holte damit den zweiten Sieg in Folge und bestätigte den vierten Tabellenplatz. Auf die erste Halbzeit kann unser Trainer-Duo samt Mannschaft wirklich aufbauen, in Halbzeit zwei wurde die Partie mehr oder weniger souverän nach Hause geschaukelt – sei’s drum, es zählen nur die drei Punkte und dass Thalheim endlich wieder einmal besiegt wurde!

 
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