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Spielbericht 14. Runde: Später Treffer sichert Sieg im Nachtragspiel Drucken
Freitag, 14. Mai 2010

ATSV Zipf – Union Gschwandt 1:2 (1:0)

Im Nachtragspiel der 14. Runde musste man zur Brauerei-Elf nach Zipf anreisen. Eines war schon vor dem Spiel klar, auf dem kleinen Platz wird man spielerisch nicht überzeugen können und eher über Standards gefährlich sein. Das Spiel wurde wegen der starken Regenfälle verspätet angepfiffen, zuvor wurde das Reservespiel bei einer Gschwandtner 2:0 Führung in der 66. Minute abgebrochen.
Kapitän Ecklbauer konnte wegen des Nasenbeinbruchs und Kronberger wegen der Gehirnerschütterung gegen Stadl Paura nicht spielen. Man begann trotz der Ausfälle druckvoll und holte in den ersten Minuten einige Eckbälle heraus, die aber zu keinem Erfolgsergebnis führten.

Zipfer Führung nach Gästegeschenk
Das Spiel flachte aber ziemlich schnell wieder ab und beide Mannschaften kamen nur durch Standards zu Chancen. Nach einer halben Stunde spielt sich Ahamer Phi den Ball selbst auf und zieht völlig alleine aufs Tor, aber der Linienrichter zeigt Abseits an da sich „Mundl“ im ersten Moment auch Richtung Ball bewegte, so wie auch in der Bundesliga - Auslegungssache des Regelwerks.
Kurz darauf ein weiter Einwurf von Zipfer Legionär Mosonyi Aron (der bekannt für diese ist) auf den zweiten Legionär Toth Attila, dieser verlängert mit dem Kopf und Tormann-Debütant Riedler Christian scheint den Ball schon sicher zuhaben, ihm rutscht der nasse Ball nochmals aus den Fingern und der kullert ins Tor.

Huemer geicht aus
Danach setzte Gschwandt wieder etwas zu, einmal nimmt Lahninger den besser positionierten Huemer die Schussmöglichkeit und das andere Mal setzt „Balu“ eine Freistoßflanke den Ball per Kopf knapp nebens Tor.
Nach der Pause hüpft eine Freistoßflanke von Patakfalvi „Balu“ Balazs ohne eine Berührung eines Spielers am Fünfer auf und springt auf die Latte und übers Tor. In der 62. Minute nimmt sich Huemer Luki ein Herz aus gut 25 Metern und trifft zum 1:1, ein guter Schuss aber sicher nicht unhaltbar.

Jetzt war wieder Zipf am Zug, Danner rettete zweimal mit vollem Einsatz im Fünfmeterraum. Auch Riedler, der trotz des Patzers aus der ersten Halbzeit ruhig blieb, konnte sich einige Mal gut in Szene setzen. Zipf konnte zwar spielerisch nicht mehr zulegen, nichts desto trotz blieben sie bei Standards brandgefährlich. Nach einem besagten Standard herrschte im Gschwandtner 16er totales Chaos und etwa fünf Spieler lagen auf einem Haufen aufeinander, irgendwie wurde der Ball dann aus der Gefahrenzone geschlagen.

Joker sticht
Knapp vor Ende stand Huemer bei seinem zweiten Treffer nach einem Abpraller leider im Abseits. Das Match stand auf Messers Schneide und mit einer der letzten Aktionen im Spiel entschied Gschwandt dieses für sich – der zur Halbzeit eingewechselte und bis dahinvöllig unauffällige Ahamer Patrick, zieht mit seinem unwiderstehlichen Antritt in den 16er und scheibt die Kugel zum 1:2 ins lange Eck.

 
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